Für’s Ghör uf d‘ Stör – die mobile, professionelle, bedürfnisorientierte Hörberatung bei Ihnen Zuhause oder in Ihrer Nähe.

Zuverlässigkeit, Vertrauen und Integrität sind für mich selbstverständlich.

Fairness gehört zu meiner Lebenseinstellung.

Ich bin Hörgeräteakustikerin mit eidgenössischem Fachausweis und betreibe meinen Beruf aus Leidenschaft. Mir ist es wichtig, dass meine Mitmenschen sich an Gesprächen und am allgemeinen Leben beteiligen können. Dafür bilde ich mich stetig weiter.

Nicht sehen trennt den Menschen von den Dingen. Nicht hören trennt den Menschen vom Menschen.“  Zitat des Philosophen Immanuel Kant

Damit ich die Kosten für eine Versorgung mit einem Hörsystem möglichst tief halten kann, arbeite ich alleine und ohne teure Geschäftsräumlichkeiten, Verwaltung und Marketing. 

Ich komme zu Ihnen nach Hause, ins Büro oder ins Heim, so dass Sie sich in Ihrer gewohnten Umgebung von einer professionellen, bedürfnisorientierten Anpassung eines Hörsystems überzeugen lassen können. 

Selbstverständlich unterstütze ich Sie bei den Anträgen für eine Kostenübernahme sei dies bei der IV, AHV, SUVA, MV oder Ihrer Krankenkasse.

 

Übrigens, gut zu wissen 3:

Es ist nie zu spät – das erste Hörgerät mit 90!:

Eine Reportage von Anita Jäger – Audioagogin aus dem aktuellen „Dezibel“

 

Frau Jäger begleitete im Rahmen ihrer, von pro audito schweiz angebotenen, Ausbildung zur Audioagogin eine 90-jährige Frau bei ihrer 1. Hörsystemversorgung.

Abklärung und Kostenübernahme

Ein Hörtest bei der Akustikerin ergab bei der 90-jährigen Frau M. einen Hörverlust. Sie entschied sich für eine Hörgeräteanpassung und ersuchte bei der AHV um eine Kostengutsprache von pauschal 630.—, die sie nach dem Besuch bei einem Ohrenarzt ihrer Wahl auch erhielt. Sie kam mit dem Hörsystem von Anfang an problemlos zurecht. Rasch bemerkte sie, dass sie besser hört und vor allem besser versteht.

Hörschädigung und Demenz

Eine Schwerhörigkeit führt zu einer Abnahme der sprachaktiven Zentren im Gehirn, aber auch zu einer verstärkten „Alterung“ weiterer Hirnregionen, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen. Zudem kann Schwerhörigkeit zu zunehmender Isolierung des Betroffenen führen, zu sozialem Rückzug, schlechterem Selbstwertgefühl bis hin zu Depressionen. Einleuchtend ist es aber auch, dass der soziale Rückzug und der Mangel an geistigem Austausch, der sich bei Hörschädigung oft einstellt, die Demenzentwicklung fördert. Untersuchungen zeigen, dass geistige Regsamkeit und die Bereitschaft, sich anregen zu lassen, die schärfsten Waffen gegen Demenz sind.

„Fazit“

Das menschliche Gehirn ist ein Wunderwerk und ein Leben lang fähig, zu lernen. Das geläufige Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ stimmt nämlich nicht immer.

Das Gehirn braucht Anregungen und ständiges „Training“ wie ein Muskel. Wenn man ihn nicht ständig aktiv hält, wird er schwach.

Schliesslich gehen wir auch nicht nur einen Monat lang auf den Vita Parcours und sind dann fürs ganze Leben fit. Speziell in Bezug auf eine Hörschwäche heisst dies, dass es eines lebenslangen und immer wiederkehrenden Trainings bedarf, damit die Hirnzellen nicht verkümmern und „vergessen“, wie unter anderem Sprache klingt. Deshalb ist Kommunikation so wichtig. Vor allem Personen, welche weniger Möglichkeiten haben, sich mit anderen auszutauschen, sind deshalb mehr gefordert und sollten sich dessen bewusst sein. Sich ein Hörsystem anpassen zu lassen, ist ein wichtiger Schritt, integriert zu bleiben.

Man könnte auch sagen: Es ist nie zu spät.

 

6 Monate danach

Frau M. füllt sich nach sechs Monate nach der Hörgeräteanpassung selbstsicherer. Sie sagt selbst, dass sie wieder aktiver am sozialen Geschehen teilnimmt. Sie war schon immer gern in Gesellschaft und ein kommunikativer Mensch. Insgesamt hat sich die Lebensqualität in vielen Bereichen verbessert, sei dies beim Fernsehen, Radiohören, in Gesprächen mit ihrem Mann oder im Freien bei Spaziergängen.

Frau M. ist sehr dankbar für ihre gewonnene Sicherheit im Alltag.

 

 

Übrigens, gut zu wissen 2:

" Der Milde Hörverlust", eine neue schweizerische Studie:

Aus „SWISS MEDICAL FORUM – SCHWEIZERISCHES MEDIZIN-FORUM“

Eine Arbeitsgruppe* erstellt eine medizinische-audiologische Empfehlung zum „Milden Hörverlust“ und wird durch die „Kommission für Audiologie und Expertenwesen“ der Schweizerischen Gesellschaft für Oto-Rhino-Laryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie (SGORL) offiziell verabschiedet und zur Publikation empfohlen.

Hier möchte ich nur auf die wichtigsten Punkte eingehen:

  1. Ein Nichtversorgter Hörverlust hat mittel- und langfristig Auswirkungen – am Nervensystem (Störung der zentralen Hörbahn), auf der Wahrnehmungsebene und im psychosozialen Bereich.
  2. Bereits ein milder Hörverlust kann die Sprachverständlichkeit und die Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigen, so dass er von den Betroffenen als Behinderung im Alltag empfunden wird.
  3. Audiologisch abgeklärt werden sollten alle Patienten mit einem Hörverlust, den der Patient selbst bemerkt oder von Dritten festgestellt wird.
  4. Weisen beide Ohren einen Hörverlust auf, sollte eine binaurale (beide Ohren) Versorgung angestrebt werden. Eine monaurale (ein Ohr) Versorgung ist bei einseitiger Schwerhörigkeit angezeigt.

*In der Arbeitsgruppe waren: Dr. Dorothe Veraguth, UniSpital Zürich, Dr. med. Sibylle Bartoli, UniSpital Basel, Prof. Dr. med. Daniel Bodmer, UniSpital Basel, Dr. med. Claudia Candreia, Luzerner Kantonsspital, Dr. med. Peter Haudenschild, ORL Thun, Prof. Dr. sc. techn. Dr. med. Martin Kompis, Inselspital Bern, Dr. med. Raphael Maire, CHUV Lausanne, Prof. Dr. med. Kurt Tschopp, Kantonsspital Liestal, Dr. med. Mattheus Vischer, ORL Gümligen

 

 

Übrigens gut zu wissen 1:

Hörsysteme verbessern den Gleichgewichtssinn!

Gemäss einer Studie von der Washington University School of Medicine in St.Louis, USA, wurde festgestellt, dass ältere Menschen, die schwerhörig sind, einen besseren Gleichgewichtssinn haben, wenn sie Hörsysteme in beiden Ohren tragen.

In der Studie führten 14 Probanden im Alter von 65 bis 91 Jahren Gleichgewichtstests – mit und ohne Hörsysteme – durch. Im Test flossen Übungen, wie das Stehen auf einer Schaumstoffmatte oder das Stehen mit einem Fuss vor dem Andern. Die Probanden haben beide Tests mit geschlossenen Augen durchgeführt.

Danach wurde verglichen, wie lange die Testpersonen in den verschiedenen Positionen stehen konnten.

Die Ergebnisse der Tests zeigen deutlich, dass die Probanden länger ihr Gleichgewicht halten konnten, wenn ihre Hörsysteme eingeschalten waren. 

Deutlich erkennbar war die Verbesserung des Gleichgewichtssinnes mit Hörsystemen, je schwieriger die Übungen waren.

Die Probanaden ohne Hörsysteme konnten durchschnittlich 17 Sekunden auf der Schaumstoffmatte die Balance halten. Mit Hörsysteme konnten sie dies durchschnittlich 26 Sekunden lang!

Im zweiten Test verdoppelte sich die Zeit von 5 Sekunden auf 10 Sekunden, wenn der Proband eingeschaltete Hörsysteme trug.

 

Frühere Forschungsresultate, die den Zusammenhang zwischen Hörverlust und Stürze bewiesen hatten werden durch das Ergebnis dieser Studie bestätigt.

Die Studie wurde in „The Laryngoscope“ veröffentlicht.